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Overview
Datenschutzgerechte Bildbearbeitung bedeutet, Bilddaten nur im notwendigen Umfang zu verarbeiten, rechtliche Grundlagen sauber zu dokumentieren und Risiken der Re-Identifizierung konsequent zu senken. Relevante Hebel sind Anonymisierung, Metadaten-Management, sichere Verarbeitungsketten und klare Prozesse für Einwilligungen und Löschungen.
Definieren Sie die Rolle der Beteiligten (Verantwortlicher/Auftragsverarbeiter), die Rechtsgrundlage je Use Case (Einwilligung, Vertrag, berechtigtes Interesse) und dokumentieren Sie die Interessenabwägung. Setzen Sie auf Datenminimierung by design: Auflösung begrenzen, Gesichter/Kennzeichen unkenntlich machen, nur erforderliche Metadaten behalten, Speicherfristen festlegen.
Operativ zählen robuste Defaults: EXIF/IPTC vor Veröffentlichung entfernen, Verschlüsselung und Zugriffskontrollen durchgehend, getrennte Test-/Produktivumgebungen, revisionssicheres Logging. Für Cloud-Workloads EU-Standorte bevorzugen und Drittlandtransfers mit SCCs und Transfer Impact Assessments absichern. Widerrufe und Betroffenenrechte müssen schnell und reproduzierbar bedient werden.


